Ausbildungsberatung

Die Ausbildungsberater sind Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe der IHK Mittleres Ruhrgebiet.

Im Rahmen ihrer Überwachungsaufgabe nach dem Berufsbildungsgesetz besuchen sie Betriebe und sprechen mit den Personalverantwortlichen, Auszubildenden und Ausbildern. Sie beraten Unternehmen, die erstmalig ausbilden wollen.

Wie werde ich Ausbildungsbetrieb? Wenn Sie Lehrlinge ausbilden wollen: Aus diese Voraussetzungen kommt es an!

Die Berufsausbildung im Dualen System steht auf zwei Beinen: Diese sind erstens die praxisorientierte Ausbildung im Betrieb und zweitens die theoriebetonte Qualifizierung in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung junger Schulabgängerinnen und Schulabgänger findet im Unternehmen statt. Hier werden jene beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt, die für den Beruf erforderlich und die in der Ausbildungsordnung festgelegt sind. Ergänzend zur Praxis wird in der Berufsschule berufstheoretisches Wissen und Allgemeinbildung vermittelt. Im Durchschnitt sind die Auszubildenden an drei bis vier Tagen pro Woche im Betrieb.

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Warum ausbilden?

Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft!

Schon heute sind qualifizierte Fachkräfte schwer zu bekommen. Wer ausbildet, bereitet Nachwuchs sehr gezielt auf die Aufgaben im Unternehmen vor. Gerade in Krisenzeiten ist verstärkte Ausbildung ein wichtiger Weg, die qualifizierten Mitarbeiter von morgen schon heute an das Unternehmen zu binden.

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Wer darf ausbilden?

Eine gute Ausbildung kann nicht jeder Mitarbeiter in jedem Betrieb bieten. Daher macht das Berufsbildungsgesetz die Berechtigung zum Einstellen und zum Ausbilden von bestimmten Voraussetzungen abhängig. Es unterscheidet zwischen der Berechtigung zum Einstellen und zum Ausbilden, weil andernfalls ein Betriebsinhaber, der nicht selbst ausbilden will oder kann, sondern die Ausbildung fachlich geeigneten Ausbildern überlassen will, keine Auszubildenden einstellen könnte.

Wer Auszubildende einstellt, muss persönlich geeignet sein. Wer Auszubildende ausbildet, muss nicht nur persönlich, sondern auch fachlich geeignet sein.

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Ratgeber für Ausbildungsbetriebe

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet bietet eine neue Broschüre an, die sich mit Fragen rund um das Thema Ausbildung befasst. Es ist ein umfangreiches Nachschlagewerk und bietet Ausbildungsbetrieben Informationen unter anderem zu folgenden Themen an: Eignungsvoraussetzung, Ausbildungsvertrag, Berufsschule, Vergütung, Rechte und Pflichten, praxisgerechte Behandlung von Rechtsproblemen, Ausbildungszeugnis.

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Der Duft der großen weiten Welt - Internationales Know-how für Auszubildende

Im Berufsbildungsgesetz ist gesetzlich verankert, dass Unternehmen ihre Auszubildenden ohne Anerkennungsverfahren für einen Teil der Ausbildung ins Ausland schicken können, wenn dies dem Ausbildungsziel dient. Die im Ausland vermittelten Ausbildungsinhalte sollten im Wesentlichen dem entsprechen, was in der deutschen Ausbildung vermittelt wird, auch wenn zusätzlich noch Sprachkenntnisse oder sonstige zusätzliche Kompetenzen hinzukommen. Der Auszubildende hat aber keinen Rechtsanspruch darauf, Teile der Ausbildung im Ausland zu verbringen.

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Ausbildungsnachweis: Wer schreibt, der bleibt!

Auszubildende müssen während ihrer Ausbildung einen schriftlichen Ausbildungsnachweis führen.

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Ausbildungszeugnisse schnell und professionell erstellen

Ausbildungsbetriebe müssen ihrem Auszubildenden am Ende der Ausbildung auch ohne Aufforderung ein betriebliches Ausbildungszeugnis (Arbeitszeugnis) ausstellen.

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Attraktivitätscheck - Testen Sie Ihren Ausbildungsbetrieb!

Ist Ihr Unternehmen in den Augen der Jugendlichen ein attraktiver Ausbildungsbetrieb?

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Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen

Die Industrie- und Handelskammern sind zuständige Stelle für die Anerkennung/Gleichstellung einer gewerblich-technischen oder kaufmännischen Berufsausbildung. Folgende Informationen geben einen ersten Eindruck in das Verfahren einer Gleichstellung.

Grundsätzlich können drei unterschiedliche Gleichstellungen beschrieben werden:

  • Gleichstellung nach dem Bundesvertriebenengesetz
  • Gleichstellung auf Grund eines bilateralen Abkommens
  • Gleichstellung nach dem Anerkennungsgesetz (Antragstellung ab dem 2. April 2012)

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Wissenstransfer Inklusion

Beschäftigung von Menschen mit Behinderung - Antworten für Betriebe

Viele Beispiele aus der Praxis zeigen, dass sich die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den alltäglichen Arbeitsprozess oft mit einfachen Mitteln bewerkstelligen lässt. Trotzdem bestehen immer noch Ängste, Vorurteile und Unwissenheit bei Arbeitgebern, die dazu führen, dass bei der Besetzung von offenen Stellen und Ausbildungsplätzen Menschen mit Behinderung weniger berücksichtigt werden.

Die Broschüre "Wissenstransfer Inklusion" gibt Antworten zu den Themen Einstellung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zeigt Möglichkeiten der fachlichen und finanziellen Unterstützung auf und erklärt die gesetzlichen Regelungen.  

Wissenstransfer Inklusion