Starke Partner für Ausbildung: Der Ausbildungspakt

Bundesregierung und Wirtschaft haben den Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs bis 2014 mit neuen Schwerpunkten und neuen Partner verlängert und gehen damit in die dritte Auflage. Als neue Partner mit eigenen Beiträgen wirken künftig die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung bei diesem Bündnis mit. Mit ihrem Beitritt gewinnt das Abkommen wertvolle Unterstützung für die Umsetzung der Paktziele und der neuen Schwerpunkte.

Die Paktpartner wollen ihre Anstrengungen künftig noch stärker darauf ausrichten, die Potenziale auf dem Ausbildungsmarkt besser zu erschließen – sowohl bei leistungsschwächeren wie auch leistungsstärkeren Jugendlichen. Sie bekräftigen das Ziel, allen ausbildungsreifen und -willigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu machen, das zu einem anerkannten Abschluss führt. Hierzu gehören auch die Einstiegsqualifizierungen. Dabei hat die Vermittlung in betriebliche Ausbildung Priorität. Zudem sollen verstärkt solche Jugendliche in den Blick genommen werden, die bisher Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung hatten (insbesondere Altbewerber, Migranten, sozial benachteiligte und lernbeeinträchtige sowie behinderte Jugendliche). Das heißt vor allem: die Ausbildungsreife und Berufsorientierung zu verbessern, schwächere Jugendliche intensiver zu fördern und speziell für förderungsbedürftige Jugendliche Einstiegsqualifizierungen bereitzustellen und mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen, wie z. B. ausbildungsbegleitenden Hilfen, zu kombinieren.

Die Wirtschaft hat mit dem Ausbildungspakt erneut eine große Verantwortung übernommen. Jetzt gilt es, alles daran zu setzen, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Dies ist nur durch gemeinschaftliche Anstrengungen aller Beteiligten möglich.