Fehlende Fachkräfte werden für nordrhein-westfälische Unternehmen zum Risiko

Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen haben die Ergebnisse der IHK-Umfragen zur Konjunktur und Ausbildung bei mehr als 4.000 Unternehmen zum "Fachkräftereport 2014" zusammengestellt. Das Ergebnis zeigt die wachsenden Gefahren durch fehlende Fachkräfte. So sehen mittlerweile 31 Prozent der befragten Unternehmen im Fachkräftemangel das „größte Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung“. Noch vor zwei Jahren waren es erst 26 Prozent. „Die Unternehmen reagieren bereits und verstärken ihre Anstrengungen, um den Fachkräftebedarf zu sichern“, sagt Sophia Tiemann, Geschäftsführerin bei IHK NRW. „Doch diese Bemühungen brauchen die Unterstützung der Landesregierung, etwa bei der Förderung der Berufsorientierung oder der Mobilität der Jugendlichen.“

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Neue Wege und Potentiale zur Fachkräftesicherung

Erste gemeinsame Veranstaltung der Berufsförderungswerke und Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen zeigte Beispiele aus der Praxis für die Praxis

Das Potential von Fachkräften mit Behinderung ist noch lange nicht ausgeschöpft. Bei ihrer Einstellung oder Ausbildung können Unternehmen auf zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen. Das war die Botschaft der Veranstaltung „Fachkräfte inklusive!“ am 25. September im Essener SANAA-Gebäude auf dem Zollverein-Gelände. Die Berufsförderungswerke hatten gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen erstmalig dazu eingeladen. Ziel war, die rund 300 Teilnehmer – darunter zahlreiche Unternehmer aus dem Bundesland – zu informieren, welche praxisnahen Möglichkeiten und Qualifizierungsangebote es gibt, um langjährige gute Mitarbeiter mit Verschleißerscheinungen im Unternehmen zu erhalten oder Menschen mit Behinderungen einzustellen.

 

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