Antrag vorzeitige Zulassung

Gemäß § 45 Abs. 1 BBiG kann der Auszubildende nach Anhören des Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf seiner Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn seine Leistungen dies rechtfertigen.

Die vorzeitige Zulassung stellt eine Ausnahme dar, von der nur in besonderen Fällen Gebrauch gemacht werden kann. Dem Antrag auf vorzeitige Zulassung wird nur entsprochen, wenn

  • trotz der abgekürzten Ausbildungszeit bis zur vorzeitigen Prüfung alle für die Erreichung des Ausbildungszieles erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden und
  • die Beherrschung dieser Kenntnisse und Fertigkeiten durch den Auszubildenden auch erwartet wird.

Dies ist bei einer vorzeitigen Zulassung nur dann zu erwarten, wenn die Leistungen des Auszubildenden im Betrieb und in der Berufsschule jeweils im Durchschnitt mit mindestens „gut“ (2,49) bewertet werden.

Der Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung muss rechtzeitig mit den Stellungnahmen des Betriebes und der Berufsschule bei der IHK zur Überprüfung eingereicht werden. Hierbei sind folgende Antragstermine zu beachten:


Letzter Antragstermin alle Berufe (Ausnahme s. u.):

  • Sommerprüfung 31. Januar 
  • Winterprüfung  31. August

Für folgende Ausbildungsberufe gelten gesonderte Antragstermine:

Industriekaufleute

  • Sommerprüfung 15. Januar
  • Winterprüfung  15. August

- IT-Berufe
- Mechatroniker/-in
- Fachkraft für Veranstaltungstechnik
- Mediengestalter/-in Bild + Ton
- Elektroberufe nach Neuordnung (gemäß Verordnung vom 03. Juli 2003)
- Metallberufe nach Neuordnung (gemäß Verordnung vom 09. Juli 2004)

  • Sommerprüfung 30. November
  • Winterprüfung  30. Juni