Externenprüfung

Ohne Berufsausbildungsverhältnis kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wer die in der Verordnung des Ausbildungsberufes, in dem die Abschlussprüfung abgelegt werden soll, geforderten Fertigkeiten und Kenntnisse erworben hat. Dies wird unterstellt, wenn der Antragsteller eine betriebliche Praxis nachweist, die zu dem betreffenden Ausbildungsberuf in enger Beziehung steht. Der Zeitraum dieser Tätigkeit muss mindestens das Eineinhalbfache der Zeit betragen, die als Ausbildungszeit nach der staatlich anerkannten Verordnung vorgeschrieben ist.

Der Prüfungsbewerber hat Bescheinigungen der jeweiligen Arbeitgeber über Dauer und Inhalt seiner betrieblichen Tätigkeit sowie über eine eventuelle Teilnahme an Schulungsmaßnahmen vorzulegen. Dabei ist in detaillierter Form nachzuweisen, ob die im Berufsbild festgelegten Fertigkeiten geübt und angewandt wurden. Eventuell erworbene Prüfungsdokumente sind in beglaubigter Kopie einzureichen.

Die Prüfungsanforderungen und Bewertungsrichtlinien sind die gleichen wie bei den Prüflingen, die aufgrund eines Berufsausbildungsverhältnisses zur Abschlussprüfung zugelassen werden.

Der vollständig ausgefüllte Antrag ist mit allen erforderlichen Unterlagen für die
Sommerprüfung bis spätestens Ende Januar und für die Winterprüfung bis spätestens Ende August des jeweiligen Jahres einzureichen.

Der Antrag auf eine Externenprüfung ist gebührenpflichtig und kostet z. Z. 35,00 Euro.