Ausbildungsprüfungen

Am Ende der Berufsausbildung muss ein Auszubildender seine berufliche Handlungskompetenz nachweisen. Dazu führt die IHK Mittleres Ruhrgebiet (IHKs) schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen durch.
 
Die Abnahme von Prüfungen für die anerkannten Ausbildungsberufe ist eine der Kernaufgaben der IHK. Die Organisation der Prüfungen ist nach dem Berufsbildungsgesetz unsere Aufgabe; die "Bewertungshoheit" liegt dagegen bei den Prüfungsausschüssen: Deren ehrenamtlichen Mitglieder nehmen die Leistungen ab, bewerten sie und stellen das Prüfungsergebnis fest. Der Prüfungsausschuss ist Organ der IHK; die Handlungen der ehrenamtlichen Prüfer werden juristisch der IHK zugerechnet.

Prüfungen

ZP

Die Zwischenprüfung soll der Ermittlung des Ausbildungsstandes dienen und entsprechend der Ausbildungsordnung durchgeführt werden. Ihr Zweck besteht darin, es zu ermöglichen, ggf. korrigierend auf den tatsächlichen Ablauf der weiteren Ausbildung einzuwirken.

Die Teilnahme an den vorgeschriebenen Zwischenprüfungen ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung!

Sofern die Ausbildungsverordnung vorsieht, dass die Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführt wird (Gestreckte Abschlussprüfung), findet die Vorschrift des § 48 Abs. 1 BBiG über die Durchführung von Zwischenprüfungen keine Anwendung. Teil 1 der Abschlussprüfung ist keine Zwischenprüfung, sondern Teil der Abschlussprüfung und wird nach Maßgabe der Ausbildungsordnung für diese gewertet.

Prüfungstermine

AP

Die Ausbildung schließt in der Regel mit der Abschlussprüfung ab. Die IHK ist verpflichtet, in den anerkannten Ausbildungsberufen Abschlussprüfungen durchzuführen. Das Durchführen der Abschlussprüfung umfasst die gesamte Vorbereitung einschließlich der Zulassung zur Prüfung, die Abnahme der Prüfung und die Nachbereitung.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Abschlussprüfung sind in den §§ 43 - 46 BBiG geregelt.

Fachaufgabe im Einsatzgebiet

Die Abwicklung zum Einreichen des Antrages für die Fachaufgabe wird komfortabel über ein Onlinesystem abgewickelt. Nach erfolgter Freigabe durch den Prüfungsausschuss wird der Report ebenfalls über die Anwendung online eingestellt.Die Zugangsdaten werden den Prüflingen rechtzeitig per Post mitgeteilt.

Zugang zum Online-Portal

Merkblatt zum Erstellen des Reportes

Persönliche Erklärung


Informationen zu den Abschlussprüfungen in den IT-Berufen

Die IT-Berufe sehen vor, dass im Teil A der Prüfung eine betriebliche Projektarbeit durchgeführt werden muss, die im Vorfeld vom Prüfungsausschuss genehmigt wird.

Der Antrag für das betriebliche Projekt wird über ein Online-Portal bearbeitet und eingestellt. Nach der Durchführung der Projektarbeit wird die Projektdokumentation, die während der Umsetzung des Projektes entsteht, als „Upload“ ebenfalls über das Online-Portal eingestellt.


Link zum Online-Portal:
Online-Portal 

Die Zugangsdaten werden den Prüfungsteilnehmern/innen automatisch zugeschickt.

Ab der Sommerprüfung 2013 ist im Prüfungsteil B (schriftliche Prüfung) die Verwendung handelsüblicher Tabellenbücher, Formelsammlungen und IT-Handbücher nicht mehr als Hilfsmittel zugelassen. Alle zur Bearbeitung und Lösung erforderlichen Informationen (z. B. Formeln, technische Werte und Gesetzestexte) sind den Aufgabenstellungen beigefügt.

Weiterführende Hinweise:

Informationen zu den Abschlussprüfungen in gewerblich-technischen Ausbildungsberufen

Informationen zur praktischen Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Koch/Köchin

In der praktischen Prüfung soll der Prüfling in insgesamt höchstens sechs Stunden nach einem vorgegebenen Warenkorb ein dreigängiges Menü für sechs Personen zubereiten und präsentieren sowie ein gastorientiertes Gespräch führen. Er soll dabei einen Arbeitsablaufplan erstellen und zeigen, dass er Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich und ökologisch einsetzen, Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie Hygiene bei der Arbeit berücksichtigen und Gäste beraten kann. Der Prüfling hat auf Grund des Warenkorbes, der ihm vier Wochen vor der praktischen Prüfung bekanntgegeben wird, einen Menüvorschlag zu erstellen und rechtzeitig einzureichen. Innerhalb der praktischen Prüfung sollen höchstens 15 Minuten auf das Gespräch entfallen.