Regionales Einzelhandelskonzept (REHK) östliches Ruhrgebiet und angrenzende Bereiche

In den letzten Jahren haben einige Einzelhandelsentwicklungen die städtischen Zentren zunehmend gefährdet. Ansiedlung von großflächigen und zentrenprägenden Einzelhandelsbetrieben an nicht-integrierten Standorten, die insbesondere aufgrund ihrer Sortimentsstruktur an diesen Orten nicht geeignet sind, können zu schädlichen Auswirkungen auf die benachbarten Zentren führen. Zur Schaffung eines übergreifenden Konzeptes zur Regelung der Einzelhandelsentwicklung haben sich deshalb im östlichen Ruhrgebiet und den benachbarten Bereichen rd. 28 Städte und Gemeinden, drei Kreise, zwei Bezirksregierungen, der Einzelhandelsverband sowie fünf Industrie- und Handelskammern zusammengefunden und gemeinsam mit einem Gutachter ein übergreifendes Konzept zur Regelung der Einzelhandelsentwicklung erarbeitet.
Als Ergebnis wurde erstmalig im Jahre 2001 das „Regionale Einzelhandelskonzept für das Östliche Ruhrgebiet und angrenzende Bereiche“ erarbeitet.

Seit 2013 liegt die 2. Fortschreibung REHK vor, die von dem Büro Junker + Kruse Stadtforschung Planung in Dortmund erarbeitet worden ist.

Ziel des Regionalen Einzelhandelskonzeptes ist ein abgestimmtes Vorgehen in der Region zur Vermeidung eines übergroßen Angebotes an großflächigen Einzelhandelsbetrieben. Angestrebt wird:

  • die Stärkung und der Schutz der innerstädtischen Zentren
  • die Stärkung der Stadtteilzentren mit ihrer Grundversorgung
  • die Anerkennung eines ergänzenden Versorgungsnetzes von Sondergebieten mit nicht zentrenrelevanten Angeboten an ausgewählten Standorten auch außerhalb der Zentren
  • eine aktive Flächenpolitik zur Lenkung der Investitionen an die städtebaulich geeigneten Standorte mit marktwirtschaftlichen Mitteln.

Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft des REHKs.