Regionalplanung

Regionaler Flächennutzungsplan

Der Regionale Flächennutzungsplan (RFNP) für die "Städteregion Ruhr" führt zwei bisher getrennten Planungsebenen – die Regionalplanung und die kommunale vorbereitende Bauleitplanung – in einem integrierten Plan zusammen. Er ersetzt die kommunalen Flächennutzungspläne und die entsprechenden räumlichen Ausschnitte der Regionalpläne für die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster. Durch den RFNP wird die Regionalplanung kommunalisiert und eine Planungsebene eingespart. Gleichzeitig erhält der RFNP die Doppelfunktion als Regionalplan für den Bereich der Planungsgemeinschaft sowie als vorbereitender Bauleitplan der Kommunen. Somit dient er als direkte Entwicklungsgrundlage für die städtischen Bebauungspläne.

RFNP

Neue Regionalplanung für die Metropole Ruhr

Seit Oktober 2009 obliegt die Planungshoheit für den Ballungsraum Ruhr dem Regionalverband Ruhr.

Mit dem Regionalplan werden die Rahmenbedingungen für die Flächennutzungspläne aller Städte im Ballungsraum Ruhr geschaffen. Die Kommunen sind an die Zielaussagen des Regionalplanes gebunden und benötigen nun bei der Aufstellung oder Änderung ihrer Flächennutzungspläne die Zustimmung des Regionalverbandes Ruhr.

Der Regionalplan stellt den Rahmen für die gemeindeübergreifende (interkommunale), räumliche Entwicklung auf der Ebene der Regierungsbezirke bzw. des Gebietes des Regionalverbandes Ruhr für den Zeitraum der nächsten 15 Jahre dar.

Der RVR erstellt derzeit einen einheitlichen Regionalplan Ruhr für das gesamte Verbandsgebiet.

Neue Regionalplanung

Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan Ruhr

Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan Ruhr [pdf, 3.3 MB]

Um die Belange der Wirtschaft frühzeitig in den Prozess zur Neuaufstellung des Regionalplans mit einfließen zu lassen, hat der RVR die betroffenen Ruhr-IHKs und die HWK Dortmund, Düsseldorf und Münster um einen „Fachbeitrag der Wirtschaft“ gebeten.

Der Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan Ruhr ist Mitte Juni 2012 offiziell an Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel übergeben worden. Der Fachbeitrag beschreibt die aus Sicht der Wirtschaft zentralen Themenfelder – wie etwa die Gewerbeflächensituation, den Energiesektor, den Handelsbereich, die Verkehrsinfrastruktur –, skizziert die sichtbaren Probleme und Defizite und listet die Anforderungen der Wirtschaft für eine prosperierende Entwicklung des Ruhrgebietes auf.

Pressekonferenz