Aktuelle News

In dieser Rubrik werden Veranstaltungshinweise sowie aktuelle Themen und Trends aufgeführt.

Energie- und Stromsteuer: Frist für Meldepflicht endet am 30.06.2017

In diesem Jahr müssen Unternehmen erstmals der neuen Anzeige- bzw. Erklärungspflicht über gewährte Steuerentlastungen und -rückerstattungen nachkommen. Die betroffenen Entlastungstatbestände und das Verfahren sind in der Energie- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnSTransV) geregelt.

Im Energie- bzw. Stromsteuerrecht sind derzeit 15 Steuerbegünstigungs- bzw. -entlastungstatbestände  als staatliche Beihilfen einzuordnen - bspw. § 9b des Stromsteuergesetzes (Steuerentlastung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes) und § 10 des Stromsteuergesetzes (Erlass, Erstattung oder Vergütung in Sonderfällen, sog. Spitzenausgleich). Für diese müssen seitens der begünstigten Unternehmen jeweils bis zum 30. Juni eines Jahres  Anzeigen oder Erklärungen über die tatsächlich erfolgten/realisierten Entlastungshöhen des Vorjahres abgegeben werden. Die Anzeige/ Erklärung ist erstmals bis zum 30. Juni 2017  abzugeben. Diese erste Anzeige/Erklärung nach EnSTransV erfolgt lediglich für den Zeitraum vom 01.07.2016 bis 31.12.2016. Ab 2018 sind dann alle im Vorjahr erfolgten Entlastungen anzuzeigen/zu erklären.

In der Anzeige/Erklärung sind für jeden Begünstigungstatbestand die folgenden Angaben zu machen:  

Der Name des Begünstigten, die Anschrift des Begünstigten, der Identifikator des Begünstigten, die Art und die Menge der im vorangegangenen Kalenderjahr verwendeten Energieerzeugnisse

oder

die Menge des im vorangegangenen Kalenderjahr entnommenen Stroms, die Höhe der daraus resultierenden Steuerbegünstigung/-entlastung in Euro, der Wirtschaftszweig des Begünstigten anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige nach § 2 Nummer 2a des Stromsteuergesetzes und ob der Begünstigte zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Steuerbegünstigung/-entlastung als Kleinstunternehmen, kleines oder mittleres Unternehmen im Sinne des § 2 Absatz 4 galt.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, sich von der Anzeige- bzw. Erklärungspflicht befreien zu lassen (§ 6 EnSTransV). Ein Antrag auf Befreiung von der Anzeige- oder Erklärungspflicht kann für jeden Begünstigungstatbestand gestellt werden, wenn die Höhe der in Anspruch genommenen Steuerbegünstigung in den drei Jahren vor der Anzeige- oder Erklärungspflicht pro Kalenderjahr nicht mehr als 150.000 Euro für die jeweilige Begünstigung betragen hat. Die Befreiung von der Anzeige- oder Erklärungspflicht gilt dann grundsätzlich im Jahr der Antragstellung sowie in den beiden darauffolgenden Jahren.

Energiewendebarometer 2016: Industrie in NRW weiter eher skeptisch

Die Unternehmen in NRW stehen der Energiewende in der Mehrzahl nach wie vor eher skeptisch gegenüber. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Energiewendebarometers“ von IHK NRW, welche auf einer Umfrage von rund 460 nordrhein-westfälischen Unternehmen basiert. Demnach überwiegen derzeit mit Blick auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit für 23,7 Prozent die negativen oder sehr negativen, für 16,5 Prozent der Befragten die positiven oder sehr positiven Folgen der Energiewende. 54,5 Prozent der Unternehmen schätzen die Auswirkungen als insgesamt neutral ein.

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Energiepolitische Positionen der IHK Mittleres Ruhrgebiet

In kaum einem Handlungsfeld verändert die Politik die Rahmenbedingungen seit Jahren so grundlegend wie im Bereich Energie. Eine erfolgreiche Energiewende ist nach dem Beschluss zum Atomausstieg eine der größten Herausforderungen der deutschen Politik. Dabei spielt die sichere Energieversorgung für ein Industrieland wie Deutschland eine mitentscheidende Rolle, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft geht. Genau deshalb stehen Politik und Wirtschaft in einer intensiven Diskussion, um den Strommarkt von morgen zukunftssicher zu gestalten.

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Ruhr-IHKs und Energieagentur.NRW thematisieren Klimaschutz

„Effiziente Klima- und Kälteanlagen“
Unternehmen stehen beim Klimaschutz einmal mehr in der Verantwortung. Grund dafür sind die vielfältigen energie- und klimapolitischen Vorgaben und Bestimmungen seitens der EU, aber auch auf nationaler Ebene. Eine Vorgabe der EU ist es, bis 2030 die Energieeffizienz um 27% zu verbessern.

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