Umweltschutzberatung

Angesichts einer Fülle von Umweltgesetzen auf Bundes- und Landesebene und einer Vielzahl entsprechender Verordnungen fällt es Unternehmen häufig schwer, sich auf diesem komplexen Gebiet zu orientieren. Speziell bei allen Fragen des "betrieblichen Umweltschutzes" (z. B. bei der Abfallentsorgung, dem Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei der Verpackungsverordnung) ist die Industrie- und Handelskammer Ihr Ratgeber und Ansprechpartner. Wir führen kostenlose Erstberatungen durch, versorgen mit aktuellen Informationen, beraten und informieren Sie über Fördermöglichkeiten bei Umweltschutzprojekten und bieten zu wichtigen Umweltthemen Broschüren, Leitfäden und Merkblätter an.

Kontakt: Monika Buttgereit, Tel. 0234 9113-142, Stefan Postert, 0234 9113-135

Vollständigkeitserlärung - Stichtag 1. Mai 2017 beachten

Unternehmen müssen bis zum 1. Mai 2017 ihre Vollständigkeitserklärung (VE) elektronisch über das bei den IHKs geführte VE-Register (www.ihk-ve-register.de) abgeben.

Unternehmen, die im Jahr 2016 mehr als

  •  80 Tonnen Glas
  •  50 Tonnen Papier, Pappe, Karton oder
  •  30 Tonnen Kunststoffe, Weißblech, Aluminium oder Verbunde

als Verkaufsverpackungen für private Endverbraucher in Verkehr gebracht haben.
Wichtig ist, dass die VE vor ihrer Hinterlegung bei der IHK von einem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigten Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen mittels qualifizierter elektronischer Signatur validiert wurde.

Ökodesign-Richtlinie

Ziel der Richtlinie ist es, die Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz von bestimmten Produkten über deren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verbessern. Dafür werden verbindliche Mindestanforderungen an die Produktgestaltung festgelegt, deren Einhaltung mittels CE-Kennzeichnung nachgewiesen werden muss. Die Richtlinie wurde in Deutschland durch das Engergiebetriebene-Produkte-Gesetz in deutsches Recht überführt. Konkrete Vorschriften wurden nach und nach in sogenannten Durchführungsmaßnahmen festgelegt und in Form einer Verordnung erlassen. Diese ist dann EU-weit unmittelbar gültig und verbindliche Vorgabe für das In-Verkehr-Bringen durch Hersteller und Importeure.

Näheres enthält das Merblatt "Ökodesign" im nebenstehenden Downloadbereich.

Nachfolgend aktuelle Beiträge zur Umsetzung neuer Gesetze und Verordnungen:

DIHK eco News 7/16 [pdf, 1,1 MB]
DIHK eco News 8/16 [pdf, 1,0 MB]
DIHK eco News 9/16 [pdf, 1,1 MB]
DIHK eco News 10/16 [pdf, 272 KB]
DIHK eco News 11/16 [pdf, 1,3 MB]
DIHK eco News 1/17 [pdf, 1,4 MB]
DIHK eco News 2/17 [pdf, 1,5 MB]
DIHK eco News 3/2017 [pdf, 1,0 MB]
DIHK eco News 4/2017 [pdf, 1,2 MB]
DIHK eco News 5/2017 [pdf, 1,2 MB]

Betrieb und Umwelt 1/2016 [pdf, 2,6 MB]
Betrieb und Umwelt 2/2016 [pdf, 2,6 MB]
Betrieb und Umwelt 3/2016 [pdf, 2,6 MB]
Betrieb und Umwelt 1/2017 [pdf, 4,6 MB]
Betrieb und Umwelt 2/2017 [pdf, 4,5 MB]

Umweltschutzförderung

Bei der Förderung von Maßnahmen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes, der Entwicklung neuer innovativer Verfahren in der Produktion, zum Beispiel zur Reduktion von Schadstoffen oder der Steigerung der Energieeffizienz, können Unternehmen auf eine breite Palette von Fördermöglichkeiten zurückgreifen. Unterstützung bieten die verschiedenen Förderprogramme von Land, Bund und EU als Zuschuss oder zinsgünstige Darlehen.

Mittels der über die unten aufgeführten Links erreichbaren Fördermitteldatenbanken können Sie sich eine Orientierung über die aktuellen Förderschwerpunkte und Fördermaßnahmen verschaffen.

Effizienzagentur NRW 
Energieagentur NRW
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Förderdatenbank für
Finanzhilfen von Bund, Ländern und EG

Informationsdienst BINE (FIZ Karlsruhe) - Schwerpunkt: Energieförderprgramme

Umweltmanagement

Vergleichbar mit der Entwicklung und Integration von Qualitätsmanagementsystemen hat auch das Thema Umweltmanagement in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen.

Die „Vertreter“ der Umweltmanagementsysteme sind die DIN ISO 14000 ff und die EMAS III-Verordnung (Environmental Management and Audit Scheme, EG VO 1221/2009). Dabei ist zu beachten, dass Erstgenannte weltweit und die EMAS III-Verordnung auf die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bechränkt ist.
Wer die Synergien eines ganzheitlichen Systems nutzen will, integriert die verschiedenen Managementsysteme zu einem IMS.
Hier erhalten Interessenten Informationen zur  EMAS III-Verordnung