Wasserstraßen und Häfen

Das Ruhrgebiet verfügt über eines der dichtesten Wasserstraßen- und Hafensysteme Europas, welches sich als wichtiger Standortvorteil für den Logistikstandort Ruhr darstellt. Über den Rhein-Herne-Kanal ist im Bezirk der IHK Mittleres Ruhrgebiet ein direkter Zugang zum Rhein und über den Hafen Duisburg damit auch zu den ZARA-Häfen Zeebrugge, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen gegeben.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine Stärkung der Binnenschifffahrt im Ruhrgebiet ist der beschleunigte Ausbau des Wasserstraßennetzes und die Einrichtung und Weiterentwicklung leistungsfähiger Schnittstellen zur Straße und Schiene.

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet setzt sich für den Bau der Nordschleuse Wanne-Eickel und den Ausbau des Rhein-Herne-Kanals insgesamt ein. Eine weitere Voraussetzung, um die Potenziale der Binnenschifffahrt zukünftig stärker nutzbar zu machen, ist die planerische Sicherung und Entwicklung von Häfen und wassernahen Gewerbe- und Industrieflächen.

Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung der Binnenschifffahrt für die nordrhein-westfälische Wirtschaft erwarten die Ruhr-IHKs, dass Nordrhein-Westfalen auch weiterhin Sitz einer Wasser- und Schifffahrtsdirektion bleibt.

Studie Quo Vadis – Für moderne Verkehrswege in Westfalen [pdf, 5,5 MB]