08.03.2016 - Pressemitteilung 24/2016 der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Betriebliche Ausbildung statt Hörsaal

Am kommenden Dienstag, 15. März 2016, bietet die IHK Mittleres Ruhrgebiet wieder einen kostenlosen Beratungsservice zur betrieblichen Ausbildung an, der sich an Studienaussteiger und -aussteigerinnen sowie an Studierende richtet, die über einen Studienabbruch nachdenken.

Falsche Fächerwahl, zu viel Theorie, mangelnde Motivation – die Gründe, sich für einen Studienabbruch zu entscheiden, sind vielfältig. Rund 30 Prozent aller Studierenden verlassen die Unis und Fachhochschulen ohne Abschluss.

Das muss einer erfolgreichen Karriere allerdings nicht im Weg stehen, denn Studienaussteiger werden von vielen Unternehmen gesucht: Sie verfügen über einen guten Schulabschluss, haben bereits während des Studiums gelernt, selbstständig zu arbeiten, und Fachkenntnisse erworben.
 
Studienaussteiger haben grundsätzlich die Möglichkeit, aufgrund der erworbenen (Fach-)Hochschulreife ihre berufliche Ausbildung um sechs bis zwölf Monate zu verkürzen und ggf. die Abschlussprüfung um ein halbes Jahr vorzuziehen. Nach Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb und der IHK können in manchen Fällen Studienleistungen angerechnet werden, so dass sich die Ausbildungsdauer zusätzlich verkürzt.

Für eine individuelle telefonische Beratung zur betrieblichen Ausbildung steht bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet am Dienstag, 15. März, von 13.30 bis 16 Uhr Alexandra Brnicanin unter Tel.: (02 34) 91 13-1 89  bereit.

Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Projekt „Starthelfende Ausbildungsmanagement“ möglich, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

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