22.05.2018 - Pressemitteilung 19/2018 der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Blauer Himmel über der Konjunktur

Der Pfeil zeigt weiterhin nach oben: Das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Mittleres Ruhrgebiet bestätigt den positiven Trend der letzten Monate. Die Geschäftslage der insgesamt knapp 28.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung in Bochum, Herne, Witten und Hattingen hat sich sogar nochmals verbessert.

Festmachen kann man die gute Geschäftslage nicht nur am Konjunkturklimaindex, der um weitere zwei Punkte gestiegen ist und inzwischen bei knapp 132 Punkten liegt, sondern insbesondere auch am Tenor der Antworten der Unternehmen in der IHK-Umfrage. 207 Unternehmen haben sich beteiligt – und nach deren Einschätzung ist kein Abschwung in Sicht. Ganz im Gegenteil …

In der Gesamtbetrachtung aller Wirtschaftsbereiche bewerten 95,6 Prozent aller Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage mit befriedigend (47,3 Prozent) oder noch besser (48,3 Prozent). Im Dienstleistungsbereich sprechen sogar 56,7 Prozent von einer guten Geschäftslage – der Spitzenwert.

Vergleicht man die aktuelle mit den letzten Umfragen, spricht noch mehr Optimismus aus den Antworten der Unternehmen: Nur fünf Prozent der Unternehmen erwarten eine schlechtere Geschäftslage. Knapp 70 Prozent glauben, dass alles so bleibt, wie es ist. Aber jedes vierte Unternehmen rechnet sogar mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden Monaten.

Sehr deutlich zeigt sich der anhaltend positive Trend auch an der spürbaren Neigung der Unternehmen, ihre Investitionsausgaben zu erhöhen. Fast jedes dritte Unternehmen plant, die Investitionen zu steigern. Dabei geht es den Firmen nicht nur um Produktinnovationen und Ersatzbeschaffungen, sondern auch um Kapazitätserweiterungen – ein klares Zeichen für volle Auftragsbücher und nachhaltige Erwartungen. Nur knapp zehn Prozent geben an, weniger investieren zu wollen.

Bei der Bewertung der größten Risiken für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung verfestigen sich die altbekannten Sorgen: Der Fachkräftemangel liegt den Unternehmen besonders im Magen. Da fast jedes vierte Unternehmen wegen der gewachsenen Aufträge zusätzliche Arbeitsplätze schaffen möchte, kann der Fachkräftemangel tatsächlich zu einem Hemmschuh der Entwicklung werden.

Auch wenn das Auslandsgeschäft angesichts der Krisen in der Welt nur schwierig einzuschätzen ist, erwarten dennoch derzeit etwa 60 Prozent der Unternehmen einen gleichbleibenden und sogar jedes dritte Unternehmen einen höheren Export.

 

 

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