26.01.2012 - Pressemitteilung 10/2012

Entwicklung im Gerberviertel soll ergänzen – nicht gefährden!

„Was da hinter unserem Rücken behauptet wird, ist schlicht und einfach falsch. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt für eine Wohnbebauung am Standort der ehemaligen Gerberschule in Witten-Herbede stark gemacht – und wir würden das auch nicht tun.“

Mit deutlichen Worten reagiert Rouven Beeck, Geschäftsbereichsleiter Industrie bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet, auf entsprechende Behauptungen, die in der politischen Debatte vor Ort die Runde machen. „Unmissverständlich: Genauso wenig, wie die Entwicklung des Gerberviertels negative Auswirkungen auf den gewachsenen Einzelhandelsbereich rund um die Meesmannstraße haben darf, genauso wenig darf die zukünftige Nutzung zu einer Gefährdung für die anliegenden produzierenden Unternehmen in Herbede führen.“

Wichtig in diesem Zusammenhang aus Sicht der IHK auch: Das von ihr gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband Südwestfalen e.V. in Auftrag gegebene Einzelhandelsgutachten trifft zu dieser Thematik gar keine Aussage. „Das Gutachten des Büros Stadt+Handel hatte ausschließlich einen Zweck, nämlich die Frage zu klären, ob der gewachsene Einzelhandelsstandort in Witten-Herbede im Bereich der Nahversorgung ergänzt werden sollte – und wenn ja, wie. Mehr ausdrücklich nicht“, so Stefan Postert, IHK-Geschäftsbereichsleiter Handel. Weiterführende oder sogar konkrete Ausführungen zur Entwicklung des Standortes der ehemaligen Gerberschule waren weder beauftragt, noch Bestandteil des Gutachtens.

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