22.04.2016 - Pressemitteilung

Hinter die Kulissen geblickt

Der Logistik in Herne auf der Spur: Mehr als 100 Bürger nutzten am 21. April die Gelegenheit, hinter die Kulissen großer Logistik-Unternehmen zu blicken. (Bild: Frank Dieper, Stadt Herne)

Vier große Herner Logistikunternehmen öffneten am 21. April ihre Tore und gewährten interessierten Bürgern einen Blick hinter die Kulissen. Am bundesweiten „Tag der Logistik“, den die Bundesvereinigung Logistik (BVL) bereits zum neunten Mal durchführte, konnte man sich ein eigenes Bild von der Logistik in Herne machen. Die Nachfrage war riesengroß: Rund 100 Personen wollten einen Logistikbetrieb einmal hautnah „von innen“ erleben oder interessierten sich für das breite Berufsspektrum der Logistik.

Die WFG Herne und die IHK Mittleres Ruhrgebiet hatten ein attraktives Programm zusammengestellt: nicht nur Unternehmen wurden besucht, Bustouren führten auch zu den großen Logistik-Gewerbeflächen Schloss Grimberg, Westhafen, Hibernia und Friedrich der Große. Tourguides von WFG und IHK informierten dabei über die aktuelle Entwicklung und die Perspektiven des Logistikstandortes Herne.

Die letzte Meile

Heute arbeiten in diesem Kompetenzfeld mehr als 8.000 Beschäftigte. Die Stadt ist gefragter Logistikstandort und interessant für Warenverteil- und Distributionszentren, für Kurier-, Express- und Paketdienste, Pharma-, Handels- und Lebensmittellogistiker. Und das nicht von ungefähr: Herne hat beste Verkehrsanbindungen. Vor allem wenn es um zeitkritische Güter geht, können die Menschen in der Stadt und im gesamten Ruhrgebiet von hier aus perfekt versorgt werden.

Die Teilnehmer erlebten bei Dachser, Sanacorp, UPS und der WHE „Logistik live“. Die vier Unternehmen spiegeln die Leistungen der Stadt auf der „letzten Meile“: Lebensmittellogistik, Pharmagroßhandel, Kurier-, Express- und Paketdienst sowie Warenumschlag, Eisenbahnverkehr und Terminal. Deutlich wurde, dass die Anforderungen an die Unternehmen immer anspruchsvoller werden. Weltweit verteilte Lieferanten und Besteller müssen miteinander verbunden werden. Die Anzahl der Sendungen wächst ständig – nicht zuletzt durch den Online-Handel – die Lieferzeiten werden kürzer, die Sendungsgrößen immer geringer. Ohne die Logistik der letzten Meile wären z.B. Lebensmittelgeschäfte ohne Nachschub, Apotheken könnten auf Medikamentenanfragen nicht sofort reagieren, Online-Bestellungen von Kunden nicht befriedigt werden.

 

 

Zurück