Notfallmanagement für den Unternehmer

Eine schwere Verletzung, eine langwierige Krankheit, eine daraus resultierende Handlungsunfähigkeit oder sogar der Tod; niemand setzt sich gerne mit diesem Thema auseinander. Wenn dieser Ernstfall aber eintritt, dann sollten gerade Unternehmer hierauf vorbereitet sein denn ansonsten können erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten bis hin zur Abwicklung des Unternehmens die Folge sein, deren Konsequenzen dann auch auf den privaten Bereich des Unternehmers und damit auf die Familie ausstrahlen können. Umso erstaunlicher ist es, dass nur rund die Hälfte aller Unternehmen mit einem entsprechenden Notfallmanagement auf eine derartige Situation vorbereitet ist.

Im Rahmen des 174. IHK-Forums  Mittelstand wurde von den Referenten Wilhelm-Berthold Schmuch (geschäftsführender Gesellschafter der zeptrum GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft in Bochum) und Michael Vogelsang (Vorstandsmitglied der Volksbank Sprockhövel e. G.) anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis die Wichtigkeit eines Notfallmanagements beleuchtet.

Ein Schwerpunkt der Notfallplanung sollte in jedem Fall auch die frühzeitige Auseinandersetzung mit der Regelung der Unternehmensnachfolge sein. Statistisch gesehen wir sich immerhin jedes siebte Unternehmen mit einer sogenannten ungeplanten Unternehmensnachfolge auseinandersetzen müssen. Dann sollten wesentliche Dinge geklärt sein, damit es nicht zu bösen Überraschungen, zum Beispiel mit Blick auf das Erbrecht, kommt.

Die Empfehlung der Experten: Packen Sie einen Notfallkoffer. Anleitungen, Vorlagen und rote Fäden hierfür bieten viele IHKs, Kreditinstitute oder Versicherungen.

Die Präsentation zur Veranstaltung sowie einen IHK-Notfallkoffer finden Sie rechts im Download-Bereich.