Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) - Beratung

Gefördert werden umfassende betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Beratungen, die von externen und qualifizierten, sachverständigen Beraterinnen oder Beratern mit mindestens zweijähriger Beratungserfahrung im jeweils Beratungsinhalt für betriebliche Maßnahmen erbracht werden, wenn sie für das Unternehmen und seine weitere Entwicklung von besonderem Gewicht sind und sich von den Maßnahmen der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich abheben.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich nach EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befinden und mehr als fünf Jahre operativ tätig sind. Die Beratungsförderung ist landesweit möglich.

Von der Förderung sind u. a. folgenden Bereiche ausgeschlossen: Land- und Forstwirtschaft, Eisen- und Stahlindustrie, Einzelhandel, soweit nicht Versandhandel, Transport- und Lagergewerbe.

Gefördert werden Ausgaben für die Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen aus Anlass

  • der Neuausrichtung der Finanzierungsstruktur
  • einer frühzeitigen Umstrukturierung
  • einer notwendigen Erschließung neuer Absatzmärkte
  • einer geplanten Übergabe des Unternehmens an eine Unternehmensnachfolgerin oder einen -nachfolger
  • einer geplanten vollständigen oder teilweisen Übernahme eines KMU durch eine Belegschaftsinitiative oder ein anderes KMU oder
  • der Gewährung einer Bürgschaft des Landes NRW oder der Bürgschaftsbank NRW oder
  • einer stillen Beteiligung, für die das Land NRW eine Garantie übernimmt.

Gewährt werden nicht rückzahlbare Zuwendungen.

  • Nach Einreichung des formgebundenen Antrages inkl. notwendiger Antragsunterlagen bei der NRW.BANK in Münster können zunächst bis zu vier Tagewerke für die Erstellung eine Machbarkeitsstudie und in einer möglichen zweiten Phase die begleitende Umsetzungsberatung mit bis zu weiteren vier Tagewerke gefördert werden. In Ausnahmefällen (Maßnahmen von besonderer strukturpolitischer Bedeutung) können für beide Phasen mehr als acht Tagewerke gefördert werden, max. mit 50.000 €.
  • Die Zuwendungshöhe beträgt max. 50 % (Belegschaftsinitiativen max. 80 %) der Beratungskosten. Die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Zuwendungshöhe liegt bei max. 1.250 € (ohne MwSt.) pro Tagewerk (mind. 8 Stunden).

Anträge sind vor Beginn der Maßnahme unter Verwendung der vorgesehenen Formulare bei der NRW.BANK zu stellen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. (02 51) 9 17 41-48 00 oder online auf der Seite der NRW.BANK.