Wissen einkaufen

Wann lohnt sich ein Berater, wie finde ich den richtigen und was ist bei der Zusammenarbeit zu beachten?

Mit einem externen Berater kann man sich Fach- und Methodenkompetenz, die man nicht im eigenen Haus hat, einkaufen. Noch dazu wird der Einsatz eines externen Unternehmensberaters in den unterschiedlichsten Phasen eines Unternehmens von einer ganzen Reihe von Förderprogrammen unterstützt.

Wie findet man den richtigen Berater?

Die Beraterbörse der KfW Bankengruppe wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entwickelt, um Unternehmen auf der Suche nach kompetenten Beratern zu unterstützen. Sie bietet die Möglichkeit, nach Fachgebieten oder regionalen Aspekten zu selektieren und sich damit einen Überblick über potenzielle Berater zu machen. Die Börse finden Sie hier.

Wann lohnt sich ein Berater?

In einer arbeitsteiligen Wirtschaft ist es gängige Praxis, externes Know-how zur Lösung von Problemen und zur Gestaltung von erforderlichen Veränderungsprozessen hinzuzuziehen. Bevor jedoch die Suche nach einem geeigneten Unternehmensberater beginnt, sollte man sich zunächst Klarheit darüber verschaffen, ob der Einsatz eines externen Beraters zweckmäßig ist. Für einen Einsatz von Unternehmensberatern sprechen in der Regel die folgenden Gründe:

  • Das notwendige Fach- und/oder Methodenwissen ist im Unternehmen grundsätzlich nicht oder – aus Zeitmangel etwa – nur eingeschränkt vorhanden, und es soll sichergestellt werden, dass bei den anliegenden Aufgaben die neuesten Erkenntnisse berücksichtigt werden.
  • Das Wissen um die Lösung ähnlich strukturierter Aufgabenstellungen in vergleichbaren Unternehmen oder Branchen fehlt.
  • Es wird eine objektive und unabhängige Urteilskraft benötigt, die frei von Betriebsblindheit ist.
  • Die notwendige Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse kann vom Unternehmen nicht gewährleistet werden.
  • Für komplexe und schwierige Veränderungsprozesse benötigt das Unternehmen einen externen „Mediator", der die fachliche und persönliche Kompetenz als Konfliktschlichter oder -katalysator mitbringt.
  • Problem- und Aufgabenstellungen müssen höchst selten oder gar nur einmalig bewältigt werden. Veränderungsprojekte können zeitlich klar eingegrenzt werden und machen den kostspieligen Aufbau von Fachabteilungen mit langfristig wirksamen Personalkosten unnötig.

Was ist bei der Zusammenarbeit mit einem Berater zu beachten?

Wichtige Tipps und Hinweise für die Zusammenarbeit mit einem Unternehmensberater haben wir für Sie in einem Merkblatt zusammengefasst, dass Sie rechts im Download-Bereich finden.