Aktuelles

In dieser Rubrik werden Veranstaltungshinweise sowie aktuelle Themen und Trends aufgeführt.

4. Wissensgipfels Ruhr am 9. Februar 2017

InnovationsLabor Ruhr: Im Westen viel Neues

Im Ruhrgebiet wird seit vielen Jahren nach Antworten auf Zukunftsfragen gesucht und der technische, wirtschaftliche und soziale Wandel gestaltet. Die erfolgreiche Gestaltung dieses Wandels hängt entscheidend von der regionalen Innovationskraft ab. Wie das Innovations-Labor Ruhr gestärkt werden kann und was Grundzüge einer regionalen Innovationsstrategie sein könnten, sind Themen des vierten Wissensgipfels Ruhr am 9. Februar 2017 in Duisburg.

Diskutieren Sie in Workshops mit PraktikerInnen aus Unternehmen, Hochschulen und Wirtschaftsförderung, wie Innovationsberatung 4.0 die digitale Produktion zukunftsfähig macht, welche Vorteile langfristige Innovationspartnerschaften für Unternehmen und Hochschulen haben, wie Unternehmen und Hochschulen an der Ruhr praxisnahes Studium gestalten und warum soziale Innovationen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind.
So wird Innovation konkret: Das Living Lab Ruhr lädt die TeilnehmerInnen in der Pause zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Die AkteurInnen aus den Workshops und Wirtschaftsminister Duin stehen Ihnen auch für Gespräche in kleinem Kreis zur Verfügung.

Der Wissensgipfel Ruhr wird veranstaltet vom Regionalverband Ruhr, von den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet und vom Initiativkreis Ruhr. Er bringt die MacherInnen und VordenkerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zusammen, initiiert kreative Austauschprozesse und gibt der Wissensmetropole Ruhr neue Impulse.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den vier Workshops finden Sie unter www.wissensgipfel.ruhr

Zukunftstechnologien und Finanzbedarfe

Der zunehmende Einfluss technologischer Neuerungen und die Komplexitätssteigerung sowie Diversifikation der menschlichen Arbeit stellen die zentralen Herausforderungen der Zukunft in Wissenschaft und Praxis dar. Gleichwohl bietet dies die Chance, Lernen und Kompetenzentwicklung im arbeitsplatznahen Umfeld zu revolutionieren.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden Anpassungen von Arbeitsplätzen sowie die veränderte Organisation gesamter Arbeitssysteme notwendig, um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten. Hierfür werden Instrumente benötigt, die die konkreten Anpassungsbedarfe aufzeigen und Unternehmen dabei unterstützen, neue Organisationsstrategien zu entwickeln.

Zu dieser Thematik werden am 31. Januar 2017 im Rahmen einer Tagung die Ergebnisse und entwickelten Instrumente aus verschiedenen Projekten vorgestellt. Die ganztägige Veranstaltung findet im Institut für Arbeitswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, Gebäude NB 1/170, statt.

Zu dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sind Unternehmensvertreter ausdrücklich eingeladen. Anmeldung bis zum 16. Januar 2017 unter fg4tagung@ruhr-uni-bochum.de.

Nähere Informationen sind dem beigefügten Einladungsflyer zu entnehmen, der hier zum Download [pdf, 1,35 MB] zur Verfügung steht.

1. Skills Day: Tipps und Tricks zum Berufseinstieg

Beim 1. Skills Day wurden Informationenn rund um den Berufseinstieg vermittelt.
Foto: Bochum Marketing GmbH/Andreas Molatta

Der mit Unterstützung der IHK durchgeführte Skills Day war ein voller Erfolg: Rund 100 Studierende aller Bochumer Hochschulen folgten der Einladung der UniverCity Bochum ins UFO (Universitätsforum) der Ruhr-Universität Bochum.

Unter dem Motto „Entdecke Deine Stärken und lerne spannende Berufsfelder kennen“ waren die Fachkräfte von morgen eingeladen, sich in Workshops und Kurz-Vorträgen rund ums Thema Berufsorientierung zu informieren. Nach dem Impulsvortrag über den Weg in den Traumberuf in der Arbeitswelt von morgen von Moritz ter Haar, Geschäftsführer von capitalheads GmbH, konnten die Studierenden in Workshops ihre (Soft) Skills entdecken und mehr über ihre persönlichen Stärken herausfinden.

Anschließend stellten Arbeitgeber beispielhaft Berufsfelder aus ihrem Unternehmen vor und gaben anhand einer Foto-Show Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Mit dabei waren die Sparkasse Bochum, ARDEX GmbH, Scisys Deutschland GmbH, GlückAuf Design und eggheads GmbH. „Gerade der reale Blick in die Berufswelt ist für Studierende ‚Gold wert‘, damit der Schritt aus der universitären Theorie in die Praxis leichter fällt. Wer weiß schon, was ein Produktmanager tatsächlich den ganzen Tag macht. Die beteiligten Unternehmen haben viel Licht ins Dunkel gebracht und auch für sich selbst schon einmal Ausschau nach passendem Nachwuchs halten können“, unterstreicht Dr. Katja Fox auch das Engagement der IHK als Vermittler zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Verbund der UniverCity.

Im abschließenden Workshop-Teil ging es dann um konkrete Fragestellungen rund um den Berufseinstieg: Die Angebote reichten von Workshops zum erfolgreichen Bewerbungsgespräch bis zu Informationen über den Arbeitsmarkt für Akademiker oder Informationen über den Weg in die Selbstständigkeit.

UniverCity-Kompass stellt die UniverCity Bochum vor

Im neuen Strategiepapier stellt sich der bundesweit einmalige Verbund aus zwölf Partnern, darunter die IHK Mittleres Ruhrgebiet, vor und gibt Einblicke in seine Ziele und Aktivitäten

Wer oder was ist UniverCity Bochum? Der UniverCity-Kompass gibt einen Überblick über alles, für das der Begriff steht: UniverCity Bochum ist ein bundesweit einmaliges Hochschul- und Wissenschaftsnetzwerk in Bochum und zugleich die gemeinsame Marke für die Aktivitäten der Netzwerkpartner. Nicht zuletzt teilen die zwölf Netzwerkpartner die Überzeugung, „Wissen“ im Sinne einer wissensbasierten Stadtentwicklung zu einem Leitmotiv politischer Entscheidungen
zu machen.

Der erstmals veröffentlichte UniverCity-Kompass gibt einen Überblick über diese Vielschichtigkeit der UniverCity Bochum. Er ist das Ergebnis eines abgestimmten Strategieprozesses innerhalb des Netzwerks, der die Fokussierung der Aktivitäten zum Ziel hatte. Erarbeitet wurden sogenannte „Kernthemen“, auf die sich das Netzwerk zukünftig bei der
Auswahl der Maßnahmen konzentriert. Gleichzeitig wurde eine enge Verbindung zur neuen Marke Bochum vereinbart, die das Thema „Wissen“ ebenfalls aufgenommen hat. Sichtbar wird dies durch den Markenkern aus „Wissen – Wandel – Wir-Gefühl“ und die Tatsache, dass mit „Talentschmiede im Ruhrgebiet“ und „Shootingstar der Wissensarbeit“ zwei der vier
sogenannten Bereichsmarken unmittelbar den Themen „Bildung“ und „Wissen“ zugeordnet werden können.

UniverCity-Kompass zum Download [pdf, 500 kb]

Gemeinsame Veranstaltung von IHK und Universität Witten/Herdecke

Kleine Gesprächsrunde mit Prof. Strauß (2. v. r.) am Rande der gemeinsamen Veranstaltung von IHK und Universität Witten/Herdecke.
(Foto: Universität Witten/Herdecke)

Wie Unternehmen aus Hochschulwissen praktischen Nutzen ziehen können, wurde in einer Veranstaltung deutlich, zu der der Dr. Werner Jackstädt-Stiftungslehrstuhl für Controlling und Unternehmenssteuerung in Person von Prof. Dr. Erik Strauß und das Institut für Unternehmenssteuerung im Mittelstand (IUM) sowie die IHK in die Universität Witten/Herdecke (UW/H) eingeladen hatten.

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Wissenschaftsregion stärker profilieren

Drei Botschaften, ein Ziel: Mit einer „Resolution Wissenschaftsregion Ruhr”, die am 14. September 2015 auf dem „3. Wissensgipfel Ruhr” in Essen verabschiedet und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze persönlich überreicht wurde, verpflichten sich eine große Zahl von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Ruhrgebietes, der Regionalverband Ruhr (RVR), die Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebietes (Ruhr-IHK), die Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) und der Initiativkreis Ruhrgebiet (IR), ihre Kräfte gemeinsam darauf zu konzentrieren, die Wissenschaftsregion Metropole Ruhr in den nächsten Jahren stärker zu profilieren. Dabei sollen Bund, Land und Region zu einem stärkeren gemeinsamen Handeln bewegt werden, um wichtige zusätzliche Potenziale für die Region und für ganz NRW zu erschließen.

Wissenschaftsregion

Wirtschaft bringt Metropole Ruhr Milliardenumsatz und schafft Arbeitsplätze

Rechnet sich die Wissenslandschaft Ruhrgebiet auch ökonomisch? Nach einer Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum (IAI) haben die Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstitute der Metropole Ruhr in 2013 knapp 2,5 Milliarden Euro Umsätze ausgelöst – Tendenz steigend. Mit fast 25.000 direkt Beschäftigten ist die Wissenschaft zudem einer der größten Arbeitgeber im Ballungsraum. Insgesamt profitieren 50.000 Beschäftigte vom Wissenschaftssystem im Ruhrgebiet.

Wissenschaft

Mittelstand fit machen für Hochschulabsolventen - neues Projekt gestartet!

Der Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt "KMUni" der Wirtschaftsförderungen Dortmund und Bochum sowie der Industrie- und Handelskammern (IHKs) zu Dortmund und Mittleres Ruhrgebiet ist gefallen. Es soll zukünftig die Kontakte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und den Hochschulen der Region intensivieren.

KMUni

Fachkräfteinitiative der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Unternehmen haben in zunehmendem Maße Schwierigkeiten, Fachkräfte für die Besetzung offener Stellen zu finden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird sich dieses Problem verschärfen. Oberstes Gebot, um das Problem an der Wurzel zu packen: ausbilden! Und natürlich: immer weiter qualifizieren. Nur attraktive Unternehmen werden im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen. Die IHK bietet interessierten Unternehmen ihre Unterstützung an. Mit konkrekten Projekten…

Fachkräfteinitiative der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Bochum ist ein starker Hochschulstandort. Davon können die Unternehmen nur profitieren. Dafür arbeitet die IHK abteilungsübergreifend mit den im Verbund UniverCity Bochum vertretenen Hochschulen an den Themen Fachkräftesicherung, Existenzgründungsförderung, Technologietransfer und Stadtentwicklung. Denn zwischen Wirtschaft undWissenschaft gibt es mehr Verbindungen und der gegenseitige Nutzen ist größer, als es auf den ersten Blick scheint.

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Von herausragender Bedeutung

Erkenntnis Nr. 1: Den Bochumer Hochschulen kommt eine herausragende regional-ökonomische Bedeutung zu. Erkenntnis Nr. 2: Mit steigenden Studentenzahlen wird der Stellenwert des „Wirtschaftsfaktors Hochschule“ weiter wachsen. Oder in harten Zahlen ausgedrückt: Ausgaben in einer Größenordnung von 921 Millionen Euro wurden 2010 durch die Bochumer Hochschulen ausgelöst – ob direkt (durch Personalkosten oder Investitionen) oder indirekt (etwa durch Konsumausgaben von Studenten). Allerdings: Von diesen 921 Millionen Euro „blieben“ nur 386 Millionen in Bochum – der Rest „floss“ in die Region.

Wirtschaftsfaktors Hochschule